1. Die Familie der apply-Funktionen in R Teil 1: Verarbeitung von Listen mit lapply(), sapply(), vapply() und rapply()

    In der Familie der apply-Funktionen gibt es mehrere Vertreter, mit den über die Elemente einer Liste iteriert werden kann, wobei auf jede Komponente eine Funktion f() angewendet wird. Besprochen werden lapply(), sapply(), vapply() und rapply(). Die Funktion lapply() ist dabei der grundlegende Vertreter, der die bei der Iteration entstehenden Rückgabewerte wieder zu einer Liste zusammensetzt. Dagegen versucht sapply() einen möglichst einfachen Rückgabewert zu erzeugen (Vektor oder Feld). Der Funktion vapply() kann eine Vorlage für den Rückgabewert übergeben werden, so dass man bessere Kontrolle für weitere Berechnungen hat. Mit rapply() können bestimmte Datentypen aus einer Liste selektiert werden und nur auf diese wird die Funktion f() angewendet; zudem wird die Anwendung von f() rekursiv an die Komponenten der Liste weitergereicht.
  2. Die Funktion apply() in R: Iteration über die Zeilen oder Spalten einer Matrix

    Die Funktion apply() erlaubt es, über die Zeilen beziehungsweise Spalten einer Matrix zu iterieren und dabei eine Funktion FUN auf die Zeilen oder Spalten anzuwenden. Dabei entstehen leichter verständliche Quelltexte als bei den gleichwertigen Schleifen. Die Arbeitsweise der Funktion apply() kann man in drei Phasen unterteilen: split, apply, combine (Aufspalten der Matrix, Anwenden der Funktion FUN auf die Teile, Zusammensetzen der einzelnen Rückgabewerte zum Rückgabewert von apply()). Diese drei Phasen werden ausführlich erklärt und damit die Diskussion weiterer mit apply() verwandter Funktionen vorbereitet.
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